Wie angepasste Backup-Appliances alte und neue Backup- und Recover-Strategien verbinden

Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen

Ist es einfach ihre alte Backup- und Recovery-Infrastruktur rauszuschmeißen und eine neue aufzubauen? Einige Anbieter halten das für eine rentable Option. In der Praxis allerdings ist das aus zahlreichen Gründen unrealistisch. In vielen Unternehmen wurden die Backup- und Recovery-Infrastruktur sowie die zugehörigen Prozesse über einen langen Zeitraum aufgebaut. Heutzutage arbeiten vor längerer Zeit eingeführte Produkte und Lösungen zusammen mit neuen, hoch-virtualisierten Applikationen in einer weit gefächerten IT-Infrastruktur.

Unternehmen müssen ihre Daten derzeit physisch, virtuell und in der Cloud managen und sichern. Folglich halten es viele Firmen für sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, ihre Backup- und Recovery-Umgebung zu modernisieren und zu optimieren. So etwas sehen wir immer wieder. Die Schwierigkeit einen umfangreichen Datenzuwachs auf allen Ebenen eines Unternehmens adäquat vorherzusagen, erschwert diesen Trend. Ein Großteil des Datenwachstums findet ausserhalb der Bereiche der Rechenzentren statt und ist unstrukturiert.

Unternehmen haben beachtliche Probleme, existierende Praktiken und Vorgaben für Datensicherung und Wiederherstellung mit der Aufstellung neuer Applikationen, zunehmender Virtualisierung und dem Trend zur Cloud zu vereinbaren. Die Cloud (öffentlich, privat oder hybrid) sorgt für eine Umgestaltung der Datensicherung und –wiederherstellung. Außerdem kann es die Cloud Unternehmen erleichtern, die Geschäftskontinuität oder Disaster Recovery zu geringen Kosten auszubauen. Darüber hinaus ist auch die Cloud-Archivierung mittlerweile eine praktikable Option.

Also – wie unterstützen angepasste Backup-Appliances Unternehmen dabei, ihre alte und neue Datensicherungs- und Wiederherstellungsstrategien unter einen Hut zu bringen – im Angesicht von unvermindertem Datenwachstum, expandierenden virtuellen Umgebungen und der Cloud? Zuallererst müssen wir klären, warum ein Unternehmen eher eine Appliance-Lösung kaufen sollten als ihre eigene aus Software, vorhandenem Server und Storage, zu konfigurieren.

Warum lieber eine Backup-Appliance kaufen, anstelle diese mit Software, einem Server und Storage Array selbst zu bauen? Hier sind einige Hinweise, die Sie im Kopf behalten sollten, wenn Sie über eine do-it-yourself-Lösung (DIY) nachdenken:

  • DIY erfordert die Konfiguration von Backup Software, Server, Storage Array und Ziel Medien
  • Ungetestete Soft- und Hardware sorgen für Komplexität
  • IT-Mitarbeiter oder Personal müssen alles verwalten – Software, Hardware und die Storage-Infrastruktur
  • Fehleranfällig, kein einzelner Anbieter, um Probleme zu eskalieren, und Herausforderungen in der Wartung
  • Kostenintensives Lizenzierungsmodell für Kapazitätserweiterungen oder Agenten und Optionen

Eine Backup-Appliance erleichtert die genannten Herausforderungen und sorgt zusätzlich für die folgenden Vorteile:

  • Wirtschaftliche, schlüsselfertige Appliance, die eng in die Backup- und Wiederherstellungssoftware und den Backend-Storage integriert ist
  • Optimiert für die Komponenten und getestet für die unterstützten Konfigurationen
  • Vereinfachte oder all-inclusive Lizenzierung für Agenten, Optionen oder Replikationen
  • Verbessert konsistente Backups, Wiederherstellung und Disaster Recovery, ebenso Bereitstellung der Verbindung zu cloud-basierten Storage-Optionen
  • Benutzerfreundliche Einrichtung und Nutzung und größere Flexibilität
  • Eingebaute Assistenten erleichtern die Installation und Einrichtung
  • Konsistente Performance sorgt für Speicheroptimierungen wie Deduplizierung
  • Idea für SMB, Mittelstand, Zweigniederlassungen bis zu Großunternehmen
  • Parallele Nutzung mit vorhandenen Schemata und Strategien zur Datensicherung

Es gibt derzeit eine Unmenge an Backup-Appliance-Lösungen auf dem Markt. Trotzdem, nicht alle Appliances sind gleich. Kurz gesagt, viele der derzeitigen Anbieter nutzen für ihre Appliances proprietäre Software, Hardware und Cloud-Komponenten. In vielen Fällen muss das Unternehmen dann zusätzliche SKUs oder Optionen dazu kaufen, mit denen eine umfassende Backup- und Disaster Recovery-Strategie ermöglicht wird. Ein Unternehmen, das Backup-Appliances evaluiert, sollte im Auge behalten, ob der Anbieter die Lösung langfristig liefern, unterstützen und warten kann. Nicht viele Anbieter haben die Reichweite oder die Ressourcen, ihre eigene IP zwischen Software, Hardware und Storage-Technologien auszubauen.

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