Die Cloud für Backup und Disaster Recovery: Mehr als nur Geldersparnis

Wie wäre es, wenn Sie es einem Unternehmen ermöglichen, sich mehr auf die Innovation der Produkte zu konzentrieren und weniger Zeit mit der Verwaltung des Rechenzentrums zu verbringen. Wie wäre es, wenn Backup, Replikation und Recovery so einfach wie das Starten einer virtuellen Maschine wären? Wie wäre es, wenn Sie ein bombensicheres Disaster Recovery (DR) ohne eine eigene DR-Site hätten? All das ist möglich – in unserem Techbrief zeigen wir Ihnen wie.

Cloudbasierte Backups stellen Funktionen nahezu sofort wieder her mit einem RTO von Minuten. Gewöhnliche Tape-Wiederherstellungen können schon einen ganzen Arbeitstag beanspruchen – oder noch mehr. Die Daten in der Cloud sind außer Gefahr, extern gespeichert, vor Diebstahl, Feuer oder anderen Katastrophen gesichert und können auf Servern an verschiedenen Standorten gespeichert werden und nicht nur an einem physischen Ort.

Cloudbasierte Backups machen kostenintensive Tapes und dedizierte Server obsolet und nutzen den Disk-Speicher effektiv aus – darum werden sie oft auch als kosteneffizienteste Option angesehen. Auf diese Weise kann auch ein Startup oder SME-Unternehmen IT auf Enterprise-Niveau nutzen ohne das entsprechende Enterprise-Budget zu haben. Ein Umzug zur Cloud ist aber nicht nur eine Kostensparmaßnahme – es geht viel eher um eine deutliche Reduktion der Wahrscheinlichkeit eines Datenverlusts.

Rapid Recovery ist in Verbindung mit einer Cloud-Plattform wie Microsoft Azure das logische Herzstück eines umfangreichen Prozesses. Man kann Backup-Archive direkt in Azure speichern und Wiederherstellung auf Item-Level ohne vorherigen Download des Archivs durchführen. Man kann Daten zu verschiedenen Zielen sichern und replizieren. Auf diese Weise kann ein Unternehmen mehrstufige Backup und DR-Lösung bei Verwendung der internen Server, einen zweiten Rechenzentrum und einem Cloud-Rechenzentrum erstellen. Durch cloudbasiertes Disaster Recovery as a Service (DRaaS), das Quest-Partner anbieten, kann man auch die nötige Menge an Fachwissen der eigenen Mitarbeiter zum Thema Disaster Recovery überschaubar halten.

Drei Sachen sollte man im Kopf behalten, wenn es um die Sicherung Ihrer Daten in der Cloud geht:

  1. Welche Ansprüche Sie auch an Ihre Datensicherung haben sollten, aufgrund der stark wachsenden Cloud- und Virtualisierungstechnologien ist es jetzt an der Zeit, Backup und Sicherung zu modernisieren. Die Möglichkeit, Daten physisch, virtuell oder in Cloudumgebungen zu sichern, bietet mehr als nur Kosteneinsparungen – Ihre IT-Umgebung wird dadurch auch deutlich flexibler und dynamischer, was ein zentraler Faktor zur Geschäftsinnovation ist. Die richtige Strategie zur Datensicherung bedeutet nun einen Zuwachs an Sicherheit und mehr Vorteile in der Zukunft.
  2. Verstehen Sie den Unterschied zwischen Betriebskontinuität und DR. Ersteres ist die Vorbeugung eines Notfalls – man hält den Betrieb am Laufen und garantiert Hochverfügbarkeit in jedem (realistischen) Fall. Wie? Indem man Fehler isoliert und eindämmt bevor sie ein größere Konsequenzen nach sich ziehen oder zu einem Notfallszenario führen. DR setzt die Stücke nach einem Vorfall, der – aufgrund des Budgets oder wegen anderer Gründe – nicht verhindert werden konnte, dann wieder zusammen. Dazu gehören Wiederaufbau, Wiederherstellung, Neustart und die Fortführung des Geschäfts.
  3. Behandeln Sie Ihre Daten nicht gleichwertig. Zur Minimierung von Risiken sollten Sie Ihre Strategie zur Datensicherung mit der Sensibilität Ihrer Daten Einklang bringen. Nicht alle Anwendungen sind gleichermaßen zeitempfindlich, darum müssen auch nicht alle Daten und Anwendungen in der gleichen Form geschützt werden. So kann man Mehraufwand, Komplexität und Kosten durch eine mehrstufige Datensicherung verringern.

Die Reduzierung von Kosten im IT-Bereich ist immer eine Priorität, aber der Hauptgrund für cloudbasierte Backupsoftware sind nicht die Kosten – eher geht es darum, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren: Ihre Produkte und Kunden.

In unserem Techbrief erfahren Sie mehr über Rapid Recovery und cloudbasierte Recoverymöglichkeiten (in Zusammenarbeit mit Microsoft):

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